64. Verkehrsgerichtstag (VGT) in Goslar: Klare Signale aus dem AK VI
Im Januar 2026 fand im winterlich verschneiten Goslar der diesjährige Verkehrsgerichtstag (VGT) statt. Auch in diesem Jahr trafen sich zahlreiche Juristen, Psychologen, Sachverständige, Fahrlehrer und andere an der Weiterentwicklung des Verkehrsrechts Interessierte, um in mehreren Arbeitskreisen über verkehrsrelevante Themen zu diskutieren und wegweisende Empfehlungen für den Gesetzgeber zu verabschieden.
Interessante Arbeitskreise
Unter anderem tagten Arbeitskreise mit folgenden das Fahrlehrerwesen berührenden Themen:
AK II: Alkoholisiert auf Fahrrädern und Pedelecs
AK III: Unfallrisiko Ablenkung am Steuer durch Handy & Co
AK VI: Überhöhte Anforderungen bei der Führerscheinprüfung?
AK VII: Mehr Verkehrssicherheit durch aussagekräftigere Unfalldaten
Die Empfehlungen sämtlicher Arbeitskreise können auf der Homepage des VGT unter https://deutscher-verkehrsgerichtstag.de eingesehen und heruntergeladen werden.
Klare Signale aus dem AK VI:
Der AK VI hatte ursprünglich das Ziel, sich vorrangig mit der Führerscheinprüfung zu beschäftigen. Allerdings rückte aufgrund der Diskussionsbeiträge sehr schnell das aktuelle Thema Reform der Fahrausbildung in den Vordergrund. Die nach längeren Diskussionen von den Mitgliedern des AK beschlossene Resolution erbracht klare Signale für eine Fahrausbildung, die sich eng an den bereits heute in der FahrschAusbO verankerten Zielen orientieren soll. Der Kernsatz der Resolution, lautete unmissverständlich „Die Ausbildungsqualität besitzt gegenüber einer Kostenreduktion Vorrang“.
Zu Ihrer Information drucken wir die Resolution des AK VI nachstehend im Volltext ab.
Jochen Klima

Zum Inhalt der FahrSchulPraxis Ausgabe März 2026...



